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22 | 11 | 2017
Herzlich Willkommen auf den Seiten des SC Weiße Dame Borbeck 25 e.V.
Nur ein kurzes Vergnügen
Montag, den 03. April 2017 um 11:53 Uhr

Am vergangenen Wochenende fanden die ersten Runden im Viererpokal auf NRW-Ebene statt. Hierfür konnte sich nach langer Zeit auch mal wieder eine Mannschaft von WDB qualifizieren. Daher ging es am Samstag früh auf die Reise nach Ratingen, wo die erste und zweite Runde stattfinden sollte. Neben den Gastgebern waren noch die Mannschaften aus Gladbeck und Viersen vor Ort. Von der Papierform konnten die Gastgeber aus Ratingen mit dem stärksten Kader aufwarten (Schnitt über 2100). Gladbeck war nach DWZ mit uns auf Augenhöhe (ca. 2000), während Viersen (ca. 1850) etwas abfiel. Das half uns leider nicht, da die Auslosung vor Ort ergab, das wir in der ersten Runde es direkt mit dem klaren Favoriten Ratingen zu tun bekamen. In der Aufstellung Egbert Loyen, Michael Hillenbrand, Patrick Friedrich und Sebastian Korste machten wir uns daran, die schwierige Aufgabe zu meistern. Das es nicht einfach werden würde, konnte man relativ schnell bei Sebastians Partie nachvollziehen. Er konnte sich zwar einen kleinen Raumvorteil erarbeiten, musste dafür seinem Gegner aber die offene f-Linie überlassen. Die dort positionierten Schwerfiguren drangen so in Sebastians Königsstellung ein. da Sebastian den Druck nicht verringern konnte, war es letzendlich nur ein Frage der Zeit, bis seine Stellung zusammenbrach. Somit ging der erste Punkt an Ratingen. An Brett 1 konnte sich Egbert einen positionellen Vorteil erspielen. Doch durch geschickten Abtausch gelang es seinem Gegner, in Endspiel mit einem Turm und einer Leichtfigur überzugehen. Hier zeigte sich, dass Egbers Läufer dem Springer seines Gegners unterlegen war, denn einige Bauern standen auf der falschen Farbe des Läufers und konnten so nicht von ihm gedeckt werden. Dies machte sich sein Gegner zu nutzte und gewann so letzlich die Partie. Damit mußten die verbliebenen Partien gewonnen werden, um noch in die "Verlängerung" gehen zu können. Doch diese Hoffnung fand schnell ihr Ende, denn Michael Hillenbrand konnte sich nur in eine dreimalige Stellungswiederholung retten, was nur zu einem Remis reichte. Dabei hatte er es vorher noch geschafft, den Raumvorteil seines Gegners mit der Öffnung des Zentrums auszugleichen. Sein Gegner versuchte nun die Partie weiter zu vereinfachen und einen Damentausch zu erzwingen. Der Versuch dies zu verhindern führte leider nur in die besagte dreimalige Stellungswiederholung. Damit hatten wir den Mannschaftskampf bereits verloren und waren somit bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Bleibt noch zu erwähnen, dass Patrick Friedrich seine Partie ebenfalls verlor. Sein Gegner hat zwischenzeitlich eine Figur gegen drei Bauern geopfert. Da Patricks restlichen Figuren zu unkoordiniert standen, konnte er die Mehrfigur nicht umsetzen. Daher setzten sich letzendlich die drei Bauern durch und Patrick musste den Sieg seines Gegners anerkennen.


In dem anderen Spiel konnte sich Gladbeck auch mit 3,5:0,5 gegen Viersen durchsetzen, so dass es in der zweiten Runde zu der Partie Gladbeck gegen Ratingen kam. Diese konnte Ratingen mit 3:1 für sich entscheiden und steht damit in der nächsten Runde.

 
Abstiegskampf wieder spannend
Montag, den 13. März 2017 um 11:09 Uhr

Da die Chancen auf den Klassenerhalt nur rein theoretischer Natur sind, reiste die zweite Mannschaft zu ihrem letzten Auswärtsspiel nach Horst-Emscher recht entspannt an. Denn schließlich konnte man nichts mehr verlieren (aber alles gewinnen). Der erste Rückschlag kam aber schon sehr früh, denn Ersatzmann Cedric Sanders verlor in der Eröffnung einen Turm und kam nie aus seiner gedrückten Stellung. So musste er bereits nach einer Stunde die Segel streichen. Zwei schenelle Remis von Carsten Kindermann und Hartmut Klasmeier brachten uns wenigstens auf die Anzeigentafel. Denn an den Brettern von Olaf Dippel, Andreas Kalkhoff und Dirk Strauss sahen die Stellungen nicht erquickend aus. Olaf Dippel befand sich in einem Turm-Läufer gegen Turm-Springer-Endspiel wieder, wobei er zwei Bauern weniger hatte. Da der Gegner es schaffte den Springer gegen den Läufer zu tauschen, schwand die letzte Hoffnung auf ein Remis. Und so lagen wir mit zwei Punkten hinten. Dann aber geschah das erhoffte erste Wunder. Denn Andreas Kalkhoff musste im Mittelspiel eine Figur geben und rettete sich in ein Doppelturm-Endspiel. Da sein Gegner die Mehrfigur nicht einsetzen konnte, gelang es Andreas durch ein geschicktes Opfer den gegner mit den beiden Türmen matt zu setzen. Den anschließenden Ausgleich besorgte dann Marcus Isdepski, der seinem Gegner zeigen konnte, dass sein Figurenopfer nicht korrekt war. Das materielle Übergewicht (drei Leichtfiguren für einen Turm) konnte er souverän in einen Sieg verwandeln. Das zweite Wunder gelang Dirk Strauss. Auf Grund eines unterenwickelten Damenflügels gelang es ihm nicht, alle Figuren in den Königsangriff zu werfen. Nachdem dann die gefährlichen Figuren getauscht waren, musste Dirk auch noch die Qualität geben. Aber zum Glück hat er dafür drei Freibauern bekommen. Einer davon lief ungehindert bis zur Dame durch. Da der gegnerische Freibauer einen Schritt zu langsam war, konnte er den offenen stehenden gegnerischen König so ablenken, dass der gegnerische Freibauer einkassiert werden konnte. Damit lagen wir plötlich mit 4:3 in Front. Und die Partie von Thomas Kalkhoff war noch im ausgeglichenen Mittelspiel! Thomas konnte sich zwar Raumvorteil vershaffen, hatte aber einen Bauern weniger. Zu einem Mehrbauern kam er dann, als er einen Turm kurzzeitig opferte, um ihn dann mit Schachgebot zurückzuerobern. Dadurch ging er mit einem Mehrbauern in ein Damenenspiel. Der Gegner setzte alles auf eine Karte und drückte einen Freibauern auf die sechste Reihe. Diesen musste Thomas mit seiner Dame blockieren. Als sein Gegner daraufhin den König heranfürte, nutzte Thomas die Gelegenheit und schickte seinen Freibauern auf die Reise. Da Thomas seinen Freibauern zuerst umwandeln konnte, gelang ihm ein schönes zweizügiges Matt. Damit konnten wir den zweiten Saisonsieg einfahren. Den Abstieg wird das vermutlich nicht mehr verhindern, da der drittletzt beim Schlusslicht gewinnen wird, und damit für uns uneinholbar wäre. Aber trotzdem werden wir gegen Höntrop nocheinmal alles Geben und uns hoffentlich mit einem Sieg verabschieden. Spannend ist der Abstiegskampf in unserer Gruppe aber allemal, da noch drei Mannschaften für den letzten Abstiegsplatz in Frage kommen.

 
Trotz Sieg kein Schritt weiter
Montag, den 30. Januar 2017 um 13:09 Uhr

Letzten Sonntag spielte unsere zweite Mannschaft beim Tabellenletzten in Recklinghausen. Als Vorletzter war ein Sieg pflicht, um den vorzeitigen Abstieg zu verhindern. Trotz nominell stärker besetzter Bretter tat sich die Mannschaft schwer. Den ersten Sieg gelang Olaf Dippel, auch wenn er keine Figur ziehen musste. Sein Gegner kam einfach nicht. An Brett 7 konnte Siegfried Kipper mit seinen zwei starken Läufern die Königsstellung unter Beschuss nehmen. Als sein Gegner auch noch gezwungen war ein Luftloch zu schaffen, drang seine Dame in die entstandene Lücke ein. Der Gegner konnte nur noch aufgeben. An Brett 4 geriet Marcus Isdepski mit der russischen Verteidigung unter Druck. Er konnte seine Figuren nicht richtig entwickeln und musste auch noch einen Raumvorteil seines Gegners zulassen. Da dieser aber kein Risiko eingehen wollte, einigte man sich auf Remis. Das gleiche Ergebnis erzielte auch Christian Welz an Brett 8. Er konnte zwar in ein Läufer gegen Springer-Endspiel einlenken, Allerdings waren beide Figuren an die gegnerischen Freibauern gebunden. Da Christians König auch keine Hilfe geben konnte, einigte man sich auf Remis. Angriffslustig wie immer, spielte Hartmut Klasmeier an Brett 2. Sein Gegner versuchte durch Tausch etwas Druck aus der Stellung zu nehmen, das bescherte ihn aber einen blanken König. Diesen trieb Hartmut auf seine eigenen Königsstellung zu, wo er schließlich den beiden Türmen ins Mattnetz lief. Damit fehlte uns nur noch ein halber Punkt zum Gewinn. Diesen steuerte Thomas Kalkhoff an Brett 3 bei, der zwar überlegen spielte, sich aber letzendlich nur in ein Dauerschach retten konnte. Dabei hatte er einmal die Gelegenheit, einen ungedeckten Springer des Gengers zu schlagen. Er zog aber zu schnell und ließ die Gelegenheit verstreichen. An Brett 1 geriet Carsten Kindermann stark unter Druck. Er musste die Offensive seinem Gegner überlassen, der mit einem Springermanöver über drei/vier Züge in Carstens Stellung eindrang um einen Qaulitätsgewinn zu erzwingen. Da auch noch Carstens weißfeldriger eingesperrt war, gab es keine Veranlassung mehr weiterzuspielen und die Partie war verloren. Andreas Kalkhoff an Brett 5 vermied es in ein Endpsiel mit ungleichfarbigen Läufern einzulenken und behielt daher die Damen auf dem Brett. Er konnte zwar ungehindert mit seinem Läfer in der gegnerischen Königsstellung agieren, allerdings konnte die Dame keine großartige Unterstützung leisten. Daher einigte man sich auf Remis. Damit war die Mannschaft mit 5:3 siegreich und hat ihre Pflichtaufgabe gemeistert. Allerdings hat sich die Lage in der Tabelle nicht verbessert. Denn durch den Sieg von Horst-Emscher gegen Höntrop ist der Abstand zum rettenden Ufer bei vier Punkten geblieben.
Bei noch drei Spielen eine Herkulesaufgabe.

 
Abstieg perfekt?
Montag, den 20. Februar 2017 um 12:58 Uhr

Der Mannschaftskampf der zweiten stand von Beginn an unter keinem guten Stern. Denn bereits drei Stunden vor dem Kampf musste Andreas Kalkhoff krankheitsbedingt absagen. Da auf die Schnelle auch kein Ersatz mehr gefunden wurde, konnten wir nur mit sieben Spielern antreten. Gegen die starken Gäste aus Oberhausen, die noch im Aufstiegsrennen vertreten sind, bedeutete dies eine schier unlösbare Aufgabe zu werden. Doch noch bevor die halbe Stunde für den kampflosen Punkt für die Gäste verstrichen war, konnte Olaf Dippel an Brett 6 seinen Gegner auf der Grundlinie Matt setzen. Damit hatten wir recht schnell den Ausgleich geschaft und neue Hoffnung geschöpft. Leider entwickelte sich die Partie von Ersatzmann Joschua Braun an Brett 8 nicht gut. Der Gegner konnte mit Schwarz lang rochieren und einen Isolanie im Zentrum belagern. Joschua versuchte durch Tausch den Druck zu vermindern, zog damit aber auch seine Figuren von der Verteidigung des Königs ab. Nachdem dann auch noch die gegnerische Dame in die Königsstellung eindrang, ließ sich die Niederlage nicht mehr abwenden. Der Gegner von Marcus Isdepski an Brett 4 spielte zu Beginn sehr schnell und versuchte das Spiel zu vereinfachen. Da Marcus keinen Weg fand, einen Vorteil zu erlangen und der Gegner keinen Fehler in der Vertidigung machte, einigte man sich auf Remis. Auch der zweite Ersatzmann Peter Swosdyk geriet unter Druck. Doch er fand immer einen guten Verteidigungszug und konnte selber etwas auf Angriff spielen. Ein Remisangebot lehnte er zunächst ab, konnte aber letzendlich auch keinen Gewinnweg finden. Daher willigte er nach dem Abtausch der Damen in ein Remis ein. Carsten Kindermann an Brett 1 war hochmotiviert. Schließlich hatte er die letzten beiden Spiele verloren und wollte daher seine Negativserie beenden. Die Partie verlief zunächst relativ ausgeglichen, wobei Carsten zwei ofenen Lienien besetzen konnte. Als sein Gegner allerdings die Dame und einen Turm auf Carstens Grundreihe bringen konnte, nahm das Schicksal seinen Lauf. Carsten musste mit dem König ins Zentrum flüchten und geriet dort in einen "Hinterhalt". Damit ging Carsten erneut ohne etwas zählbarem aus der Partie. Durch die Niederlage waren wir gezwungen an den verbleibenden Brettern zu gewinnen, um zumindest einen Punkt zu retten. Dirk Strauss stand auch überlegen an Brett 2. Er konnte eine offene Königsstellung seines Gegner provozieren und die Gegnerischen Figuren einschränken. Allerdings konnte er nicht alle Figuren für einen Königsangriff nutzen, so dass sein Gegner den Druck permanent verringern konnte. Schließlich konnte sein Gegner den "Ausgleich" erreichen und man einigte sich auf ein Remis. Hartmut Klasmeier an Brett 3 versuchte alles, um einen Sieg einzufahren, jedoch hatte der Gegner auch zwei gefährliche Freibauern und zwei starke Läufer. Daher einigte man sich auf Remis. Die Analyse hat dann gezeigt, das Hartmut mit einer "einfachen" Kreuzfesselung hätte gewinnen können. Durch die Niederlage verbleiben wir auf dem vorletzten Platz. Leider haben die direkten Konkurenten im Abstiegskampf gepunktet, so dass wir nicht nur die letzten beiden Kämpfe gewinnen müssen, wir müssen auch noch 5,5 Brettpunkte aufholen und auf "Schützenhilfe" hoffen. Es muss also einiges zusammenkommen, damit ein Abstieg verhindert werden kann.

 
Klare Niederlage gegen Brackel
Mittwoch, den 21. Dezember 2016 um 18:17 Uhr

Am vergangenen Sonntag musste unsere zweite Mannschaft im Abstiegskampf gegen Brackel antreten. Dabei verlor die Mannschaft klar und deutlich mit 2:6. Auch wenn die Gäste aus Brackel an allen Brettern nominell besser waren, so hatten wir uns doch etwas mehr Chancen ausgerechnet. Doch leider wurde recht schnell deutlich, dass wir mit einem gebrauchten Tag rechnen mussten. Denn Olaf Dippel geriet an Brett 7 schnell unter Druck, und musste häufig mit der Dame ziehen, so dass seine Entwicklung sehr rückständig war. Als sein Gegner auch noch seinen König in der Mitte hielt und die Figuren gegen ihn aufmarschieren ließ, brach irgendwann die Stellung auseinander. Damit hatten wir schon den ersten Verlustpunt. Leider konnte Andreas Kalkhoff an Brett 5 keinen Vorteil erkämpfen, so dass es nach einem Generalabtausch in ein ausgeglichenes Turmendspiel ging. Man einigte sich daher auf Remis. Auch an Brett 2 und 8 war das Remis schnell als einzig mögliches Resultat auszumachen. Dabei konnte Marcel Ranz (Brett 8) seinen Läufer im Endspiel nur schwer aktivieren. Allerdings gelang es seinem Gegner nicht, dies auszunutzen. Dirk Strauss (Brett 2) fand keinen Ansatz, um die gegnerische Stellung unter Druck zu setzen. Der Gegner konnte mit der Reduktion der Figuren diesen Druck beseitigen und das Spiel ausgleichen. Als nächstes verlor Thomas Kalkhoff an Brett 4 seine Partie, da er in Zeitnot kleinere Ungenauigkeiten einbaute. Dies nutzte sein Gegner mit der starken Läuferdiagonalen a1-h8 um seine Dame in die Gegnerische Stellung zu bringen. Die Mattdrohung zwang Thomas letz endlich zur Aufgabe. An Brett 5 konnte Marcus Isdepski zunächst die Eröffnung nutzen um am Damenflügel die gegnerische Königsstellung zu bedrohen. Durch erzwungenen Figurentausch im Zentrum nahm der Druck ab und Marcus geriet mit seinem rückständigen d-Bauern selber unter Druck. Als Marcus seinen König aktivierte, sah sein Gegner sich gezwungen durch dreimalige Stellungswiederholung in das Remis einzuwilligen. Leider verlor Carsten Kindermann anschließend sein Partie, da seine offene Königsstellung nicht gegen ein Springermanöver gewappnet war. Als letzter versuchte noch Hartmut Klasmeier wenigsten in Sachen Brettpunkte etwas mitzunehmen. Doch leider konnte sein Gegner in einem Turmendspiel den gewonnen Mehrbauern erfolgreich verwandeln, so dass auch er mit einer Niederlage den Mannschaftskampf abschloss. Mit der vierten Niederlage im fünften Spiel, vergrößert dich der Abstand zum rettenden Ufer auf drei Punkte. Nun hoffen wir Ende Januar gegen den Tabellenletzten aus Recklinghausen diesen Abstand zu verkürzen.

 
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