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27 | 02 | 2017
Herzlich Willkommen auf den Seiten des SC Weiße Dame Borbeck 25 e.V.
Abstieg perfekt?
Montag, den 20. Februar 2017 um 12:58 Uhr

Der Mannschaftskampf der zweiten stand von Beginn an unter keinem guten Stern. Denn bereits drei Stunden vor dem Kampf musste Andreas Kalkhoff krankheitsbedingt absagen. Da auf die Schnelle auch kein Ersatz mehr gefunden wurde, konnten wir nur mit sieben Spielern antreten. Gegen die starken Gäste aus Oberhausen, die noch im Aufstiegsrennen vertreten sind, bedeutete dies eine schier unlösbare Aufgabe zu werden. Doch noch bevor die halbe Stunde für den kampflosen Punkt für die Gäste verstrichen war, konnte Olaf Dippel an Brett 6 seinen Gegner auf der Grundlinie Matt setzen. Damit hatten wir recht schnell den Ausgleich geschaft und neue Hoffnung geschöpft. Leider entwickelte sich die Partie von Ersatzmann Joschua Braun an Brett 8 nicht gut. Der Gegner konnte mit Schwarz lang rochieren und einen Isolanie im Zentrum belagern. Joschua versuchte durch Tausch den Druck zu vermindern, zog damit aber auch seine Figuren von der Verteidigung des Königs ab. Nachdem dann auch noch die gegnerische Dame in die Königsstellung eindrang, ließ sich die Niederlage nicht mehr abwenden. Der Gegner von Marcus Isdepski an Brett 4 spielte zu Beginn sehr schnell und versuchte das Spiel zu vereinfachen. Da Marcus keinen Weg fand, einen Vorteil zu erlangen und der Gegner keinen Fehler in der Vertidigung machte, einigte man sich auf Remis. Auch der zweite Ersatzmann Peter Swosdyk geriet unter Druck. Doch er fand immer einen guten Verteidigungszug und konnte selber etwas auf Angriff spielen. Ein Remisangebot lehnte er zunächst ab, konnte aber letzendlich auch keinen Gewinnweg finden. Daher willigte er nach dem Abtausch der Damen in ein Remis ein. Carsten Kindermann an Brett 1 war hochmotiviert. Schließlich hatte er die letzten beiden Spiele verloren und wollte daher seine Negativserie beenden. Die Partie verlief zunächst relativ ausgeglichen, wobei Carsten zwei ofenen Lienien besetzen konnte. Als sein Gegner allerdings die Dame und einen Turm auf Carstens Grundreihe bringen konnte, nahm das Schicksal seinen Lauf. Carsten musste mit dem König ins Zentrum flüchten und geriet dort in einen "Hinterhalt". Damit ging Carsten erneut ohne etwas zählbarem aus der Partie. Durch die Niederlage waren wir gezwungen an den verbleibenden Brettern zu gewinnen, um zumindest einen Punkt zu retten. Dirk Strauss stand auch überlegen an Brett 2. Er konnte eine offene Königsstellung seines Gegner provozieren und die Gegnerischen Figuren einschränken. Allerdings konnte er nicht alle Figuren für einen Königsangriff nutzen, so dass sein Gegner den Druck permanent verringern konnte. Schließlich konnte sein Gegner den "Ausgleich" erreichen und man einigte sich auf ein Remis. Hartmut Klasmeier an Brett 3 versuchte alles, um einen Sieg einzufahren, jedoch hatte der Gegner auch zwei gefährliche Freibauern und zwei starke Läufer. Daher einigte man sich auf Remis. Die Analyse hat dann gezeigt, das Hartmut mit einer "einfachen" Kreuzfesselung hätte gewinnen können. Durch die Niederlage verbleiben wir auf dem vorletzten Platz. Leider haben die direkten Konkurenten im Abstiegskampf gepunktet, so dass wir nicht nur die letzten beiden Kämpfe gewinnen müssen, wir müssen auch noch 5,5 Brettpunkte aufholen und auf "Schützenhilfe" hoffen. Es muss also einiges zusammenkommen, damit ein Abstieg verhindert werden kann.

 
Trotz Sieg kein Schritt weiter
Montag, den 30. Januar 2017 um 13:09 Uhr

Letzten Sonntag spielte unsere zweite Mannschaft beim Tabellenletzten in Recklinghausen. Als Vorletzter war ein Sieg pflicht, um den vorzeitigen Abstieg zu verhindern. Trotz nominell stärker besetzter Bretter tat sich die Mannschaft schwer. Den ersten Sieg gelang Olaf Dippel, auch wenn er keine Figur ziehen musste. Sein Gegner kam einfach nicht. An Brett 7 konnte Siegfried Kipper mit seinen zwei starken Läufern die Königsstellung unter Beschuss nehmen. Als sein Gegner auch noch gezwungen war ein Luftloch zu schaffen, drang seine Dame in die entstandene Lücke ein. Der Gegner konnte nur noch aufgeben. An Brett 4 geriet Marcus Isdepski mit der russischen Verteidigung unter Druck. Er konnte seine Figuren nicht richtig entwickeln und musste auch noch einen Raumvorteil seines Gegners zulassen. Da dieser aber kein Risiko eingehen wollte, einigte man sich auf Remis. Das gleiche Ergebnis erzielte auch Christian Welz an Brett 8. Er konnte zwar in ein Läufer gegen Springer-Endspiel einlenken, Allerdings waren beide Figuren an die gegnerischen Freibauern gebunden. Da Christians König auch keine Hilfe geben konnte, einigte man sich auf Remis. Angriffslustig wie immer, spielte Hartmut Klasmeier an Brett 2. Sein Gegner versuchte durch Tausch etwas Druck aus der Stellung zu nehmen, das bescherte ihn aber einen blanken König. Diesen trieb Hartmut auf seine eigenen Königsstellung zu, wo er schließlich den beiden Türmen ins Mattnetz lief. Damit fehlte uns nur noch ein halber Punkt zum Gewinn. Diesen steuerte Thomas Kalkhoff an Brett 3 bei, der zwar überlegen spielte, sich aber letzendlich nur in ein Dauerschach retten konnte. Dabei hatte er einmal die Gelegenheit, einen ungedeckten Springer des Gengers zu schlagen. Er zog aber zu schnell und ließ die Gelegenheit verstreichen. An Brett 1 geriet Carsten Kindermann stark unter Druck. Er musste die Offensive seinem Gegner überlassen, der mit einem Springermanöver über drei/vier Züge in Carstens Stellung eindrang um einen Qaulitätsgewinn zu erzwingen. Da auch noch Carstens weißfeldriger eingesperrt war, gab es keine Veranlassung mehr weiterzuspielen und die Partie war verloren. Andreas Kalkhoff an Brett 5 vermied es in ein Endpsiel mit ungleichfarbigen Läufern einzulenken und behielt daher die Damen auf dem Brett. Er konnte zwar ungehindert mit seinem Läfer in der gegnerischen Königsstellung agieren, allerdings konnte die Dame keine großartige Unterstützung leisten. Daher einigte man sich auf Remis. Damit war die Mannschaft mit 5:3 siegreich und hat ihre Pflichtaufgabe gemeistert. Allerdings hat sich die Lage in der Tabelle nicht verbessert. Denn durch den Sieg von Horst-Emscher gegen Höntrop ist der Abstand zum rettenden Ufer bei vier Punkten geblieben.
Bei noch drei Spielen eine Herkulesaufgabe.

 
Punktgewinn in Mülheim
Dienstag, den 29. November 2016 um 11:16 Uhr

Mit dem ersten Punktgewinn im vierten Spiel hat sich die zweite Mannschaft zurückgemeldet im Kampf gegen den Abstieg. Beim SC Mülheim erreichte die Mannschaft ein mühsam erkämpftes 4:4. Zunächst einmal schaffte es Olaf Dippel die Stellung seines Gegners etwas einzuschnüren. Allerdings fand dieser immer noch einen Ausweg aus der prekären Situation und man einigte sich schließlich auf Remis. Mit dem gleichen Resultat musste sich auch Siegfried Kipper. zufrieden geben. Während er die Königsstellung seines Gegners belagerte, konterte dieser am Damenflügel. Dirk Strauss geriet schon früh unter Druck. Als sein Gegner dann auch noch einen Freibauern auf der 6. Reihe bekam, war die Bewegungsfreiheit von Dirks Schwerfiguren stark eingeschränkt. Dem immer wachsenderen Druck war Dirk schließlich unterlegen und er musste die Partie aufgeben. Auch Marcus Isdepski stand schon nach einem Eröffnungsfehler gehörig unter Druck. Er schaffte es nicht seine Figuren zu entwickeln. Allerdings gelang es seiner Gegnerin auch nicht, die gewinnbringende Variante zu finden, so dass nach dem großen Abtausch die Stellung ausgeglichen war. Man einigte sich auf Remis. Nun aber kam Thomas Klakhoff bei noch ausgeglichenem Mittelspiel immer mehr in Bedrängnis. Da er auch noch ein akutes Zeitproblem hatte, schlichen sich immer wieder kleinere Fehler ein. Dies nutzte sein Gegner, um den entscheidenden Vorteil zu erlangen und die Partie für sich zu entscheiden. Carsten Kindermann konnte den geopferten Bauern seines Gegners lange verteidigen, allerdings auf Kosten der schlechteren Position. Als er dann den Bauern wieder hergeben musste, einigten sich beide Seiten auf Remis. Nun hing alles an Andreas Kalkhoff und Hartmut Klasmeier. Beide hatten zum Glück auch aussichtsreiche Gewinnmöglichkeiten. Andreas konnte sich einen Freibauern verschaffen, der nach dem Eindringen seiner Dame in die Gegnerische Königsstellung zum Gewinn reichte. Hartmut dagegen nutzte die unkoordinierte Figurenstellung seines Gegners. Dieser gab nach einem erzwungenen Figurengewinn auf, so dass der erste Punktgewinn in dieser Saison gefeiert werden konnte.

 
Klare Niederlage gegen Brackel
Mittwoch, den 21. Dezember 2016 um 18:17 Uhr

Am vergangenen Sonntag musste unsere zweite Mannschaft im Abstiegskampf gegen Brackel antreten. Dabei verlor die Mannschaft klar und deutlich mit 2:6. Auch wenn die Gäste aus Brackel an allen Brettern nominell besser waren, so hatten wir uns doch etwas mehr Chancen ausgerechnet. Doch leider wurde recht schnell deutlich, dass wir mit einem gebrauchten Tag rechnen mussten. Denn Olaf Dippel geriet an Brett 7 schnell unter Druck, und musste häufig mit der Dame ziehen, so dass seine Entwicklung sehr rückständig war. Als sein Gegner auch noch seinen König in der Mitte hielt und die Figuren gegen ihn aufmarschieren ließ, brach irgendwann die Stellung auseinander. Damit hatten wir schon den ersten Verlustpunt. Leider konnte Andreas Kalkhoff an Brett 5 keinen Vorteil erkämpfen, so dass es nach einem Generalabtausch in ein ausgeglichenes Turmendspiel ging. Man einigte sich daher auf Remis. Auch an Brett 2 und 8 war das Remis schnell als einzig mögliches Resultat auszumachen. Dabei konnte Marcel Ranz (Brett 8) seinen Läufer im Endspiel nur schwer aktivieren. Allerdings gelang es seinem Gegner nicht, dies auszunutzen. Dirk Strauss (Brett 2) fand keinen Ansatz, um die gegnerische Stellung unter Druck zu setzen. Der Gegner konnte mit der Reduktion der Figuren diesen Druck beseitigen und das Spiel ausgleichen. Als nächstes verlor Thomas Kalkhoff an Brett 4 seine Partie, da er in Zeitnot kleinere Ungenauigkeiten einbaute. Dies nutzte sein Gegner mit der starken Läuferdiagonalen a1-h8 um seine Dame in die Gegnerische Stellung zu bringen. Die Mattdrohung zwang Thomas letz endlich zur Aufgabe. An Brett 5 konnte Marcus Isdepski zunächst die Eröffnung nutzen um am Damenflügel die gegnerische Königsstellung zu bedrohen. Durch erzwungenen Figurentausch im Zentrum nahm der Druck ab und Marcus geriet mit seinem rückständigen d-Bauern selber unter Druck. Als Marcus seinen König aktivierte, sah sein Gegner sich gezwungen durch dreimalige Stellungswiederholung in das Remis einzuwilligen. Leider verlor Carsten Kindermann anschließend sein Partie, da seine offene Königsstellung nicht gegen ein Springermanöver gewappnet war. Als letzter versuchte noch Hartmut Klasmeier wenigsten in Sachen Brettpunkte etwas mitzunehmen. Doch leider konnte sein Gegner in einem Turmendspiel den gewonnen Mehrbauern erfolgreich verwandeln, so dass auch er mit einer Niederlage den Mannschaftskampf abschloss. Mit der vierten Niederlage im fünften Spiel, vergrößert dich der Abstand zum rettenden Ufer auf drei Punkte. Nun hoffen wir Ende Januar gegen den Tabellenletzten aus Recklinghausen diesen Abstand zu verkürzen.

 
Traurige Mitteilung
Dienstag, den 08. November 2016 um 11:13 Uhr

Mit Erschütterung haben wir vernommen, dass unser Mitglied Peter Gümpges nach langwieriger Krankheit am 05.11.2016 von uns gegangen ist. Als langjähriges Mitglied (knapp 38 Jahre Mitgliedschaft) hat er sich immer für den Verein eingesetzt. So hat er z.B. bei der Suche nach einem neuen Vorsitzenden tatkräftig mitgeholfen. In seinen 10 Jahren als Vorstandsmitglied, war er für die Gestaltung des Vereinsabend hauptverantwortlich. Als jemand, dem Schach sehr am Herzen lag, liess er es sich nicht nehmen, auch nach seiner Zeit im Vorstand, immer mal wieder ein kleines spontanes Turnier zu organisieren. Als Mannschaftsführer hat er seine Mitspieler immer motivieren können, sich am Sonntag dem Schachspiel zu widmen. Auch die Ergebnisse der anderen Mannschaften interessierten ihn, was immer Grundlage für ein gutes Gespräch war.

Doch auch abseites des Schachbretts war Peter immer hilfsbereit, wenn jemand ein Problem hatte. Dann wurden die Dinge häufig bei einem leckeren Essen oder einem Bierchen besprochen. Natürlich durften anschließend auch ein paar Geschichten aus seiner langjährigen Schachzeit nicht fehlen. Mit nur 52 Jahren ist Peter viel zu früh von uns gegangen. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen, insbesondere seiner Frau und seinem Sohn.

 
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