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24 | 03 | 2019
Herzlich Willkommen auf den Seiten des SC Weiße Dame Borbeck 25 e.V.
Zwei Niederlagen gegen Katernberg
Montag, den 11. Februar 2019 um 11:59 Uhr

Mit Katernberg haben wir einen der Mitgliederstärksten Vereine in Deutschland in unserem Bezirk. Da verwundert es nicht, das gleich zwei Mannschaften (4 und 5) zu unseren Gegnern in der Verbandsbezirksliga gehören. In der 5 Runde (vor zwei Wochen) mußten wir zu Katernberg 4 "reisen", die ein Quintet an der Tabellenspitze anführten.

Es begann alles andere als gut für uns, denn der Gegner von Christian Welz übte starken Druc auf seine Stellung aus. Christian schaffte nicht die dringend benötigte Befreiung. Nach dem sein Gegner auch noch die Brechstange
auspackte, war der Weg zu Christians König frei, was das Ende der Partie einläutete.
Andreas Kalkhoff geriet auch unter Druck, konnte sich aber revanchieren, in dem er einen Isolanie seines Gegners belagerte. Da sich keiner der Kontrahenten traute zum entscheidenden Schlag auszuholen, einigte man sich auf Remis.
Olaf Dippel versuchte seinen Raumvorteil auszunutzen, den er sich mit zwei(?) Bauern erkauft hatte. Zwar konnte Olaf die Bauernminorität wieder ausgleich, dafür musste er aber einen entfernten Freibauern zulassen. Da er nur einen Springer behielt und sein Gegner einen Läufer, geriet er irgendwann in Zugzwang, und verlor so die Partie.

Günter Thieme konzentrierte sich leider komplett auf die Defensive und vergaß selbst aktiv zu werden. Dabei hätte er über den Damenflügel die gegnerische Stelllung unter Beschuss nehmen können, der Gegner hatte nämlich lang rochiert. Da er aber nicht auf den Gedanken kam, und seine eigene Königsstellung sicher war, einigte man sich auf Remis.
Der geneigte Zuschauer hätte nun gesehen, dass es gar nicht gut für uns lief. Denn auch an den anderen Brettern
sah es nicht gut aus. Da verwundert es nicht, dass Marcus Isdepski seinem Gegner ein Remis anbot. Dieser hatte seine Figuren gegen die Rochadestellung von Marcus in Stellung gebracht. Nachdem die Partie von Thomas Kalkhoff beendet war, nahm er das Remis auch an. Schließlich hatte Katernberg damit gewonnen.
Nun muss man kein großartigen Rechenkünstler mehr sein, um das Ergebnis von Thomas Kalkhoff zu erraten.
Er hat leider verloren. Doch eigentlich hatte er seine Figuren gut in Position gebracht und sich sogar einen Bauern stibitzt. Doch leider hat er dafür nie ein Luftloch in seine Königsstellung eingebaut, so dass immer ein Grundlinienmatt drohte. Eine Unafmerksamkeit reichte daher, damit die Partie komplett kippte und die Niederlage feststand.
Eine tolle kämpferische Leistung liefert Sigfried Kipper ab. Sein Gegner hatte ihn stark eingeschnürt, so dass seine Leicht- und Schwerfiguren fast keine Bewegungsfreihat hatten. Er versuchte sein Heil in der halboffenen f-Linie. Dort fand er ein paar Lücken für seinen Springer und seine Dame, so dass er in die gegnerische Stellung eindringen konnte. Da die Figuren seines Gegners auf Angriff eingestellt waren, brachte sein Gegner keine koordinierte Verteidigung zusammen, und musste schließlich aufgeben.
Cedrik Sanders konnte auch noch einen Punkt beisteuern. Er eroberte sich einen Mehrbauern, der im Endspiel entscheidend war. Damit viel die Niederlage nicht ganz so hoch aus wie befürchtet. Schlißlich steht Katernberg 4 nicht ohne Grund mit an der Tabellenspitze.

Gegen Katernberg 5 wollte man dann wieder punkten. Doch leider stand der Kampf unter keinem guten Stern, da sich Cedrik Sanders kurzfristig krank gemeldet hat. Ein Ersatz konnte leider nicht mehr aufgetrieben werden, so dass man nur mit 7 Spieler in die Partie ging.
Als erster beendete Olaf Dippel siene Partie. Der unaufmerksame Beobachter hätte seine Stellung hervorragend gefunden, da Olaf drei Bauern durch die Mitte schreiten sah, unterstützt durch Leicht- und Schwerfiguren. Allerdings hatte die Sache einen Haken: Olaf hatte eine Figur weniger! Da sein Gegner sich darauf konzetrierte die Partie durch Abtausch zu vereinfachen, ging Olaf iregndwann die Munition aus, und die Bauern konnten nicht mehr gerettet werden. Damit ging auch die Partie verloren.

Marcus Isdepski konnte in seiner Partie leider nur einen Ausgleich erreichen, so das er in das Remisangebot seines Gegners einwilligte. Nun waren wieder die Kalkhoff-Brüder an der Reihe. Während Thomas gar keine
Anstalten machte seine Figuren nach vorne zu schieben, nutzte sein Gegner den freien Raum für die Koordinierung seines Königsangriffs. Als Thomas König dann von sämtlichen Schwerfiguren umzingelt war, war er nicht mehr in der Lage zu flüchten, was seinem Untergang gleichkam.

Besser machte es sein Bruder Andreas. Er mußte zwar einen Turm für zwei Figuren geben, konnte aber bei Zeitnot seines Gegners die feindliche Stellung aufhebeln. Das offensichtliche Matt ließ sein Gegner dann nicht mehr zeigen.
Sigfried Kipper bedrängte seinen Gegner mit diversen Drohungen, so dass dieser nicht zur Entfaltung kam. Doch leider fand er nicht die richtige Abwicklung (falls es sie überhaupt gab), und mußte nach einem Generalabtausch sogar mit einem Bauern weniger ins Turmendspiel. Dieses konnte er aber noch Remis halten.
Mit zwei Siegen wäre nun noch ein Unentschieden din gewesen. Doch leider stand Christian Welz auf verlorenem Posten. Denn sein Gegner nutzte die offene d-Linie um seine Schwerfiguren in Christians Bretthälfte zu stationieren. Einer dieser Schwerfiguren riss dann auch Christians Verteidigung auf, so dass sein König ziemlich offen war. Als dann auch noch die Dame über die ebenfalls offenen g-Linie eindrang, war es um Christians König geschehen und die Partie ging verloren.

Als letzter hatte Günter Thieme ein ausgeglichenes Turmendspiel vor der Brust. Da der Kampf bereits entschieden war, einigte er sich mit seiner Gegnerin auf Remis.


Zwei Spiele gegen Katernberg und leider Null Punkte. Wir stehen zwar noch nicht auf einem Abstiegsplatz, dieser rückt aber immer näher.

Mal sehen, was der nächste Mannschaftskampf in Gelsenkirchen bringt. Immerhin stehen die Gelsenkirchener
auf Platz 4 der Tabelle, direkt in Lauerstellung zum Spitzentrio.

 
Schöne Bescherung
Freitag, den 21. Dezember 2018 um 14:46 Uhr

Am dritten Advent traf unsere zweite Mannschaft auf die Mannschaft von SW Oberhausen 2. Als Tabellenführer gingen wir mit einem guten Gefühl in die Partie, auch wenn wir nur an drei Brettern, von der DWZ her, besser aufgestellt waren.

Doch an diesem Tag gerieten wir schnell ins ins Hintertreffen. Da half auch das frühe Remis von Olaf Dippel an Brett 4 nicht. Denn an den Brettern 7 und 8 kassierten wir eine Niederlage. Dabei konnte Günter Thieme (Brett 8) seinen Gegner zwar unter Druck setzen, er übersah allerdings eine Kombination, die eine Figur und damit die Partie kostete. Christian Welz (Brett 7) geriet in die Defensive. Er war gezwungen mit seinen schwarzen Steinen auf den letzten 3 Reihen zu agieren. Denn großen Raumvorteil nutzte sein Gegner um mit einem kurzfristigen Figurenopfer die Königsstellung aufzureisen. Da Christian sich leider verrechnet hat, hatte er, nachdem sich die hektische Phase beruhigt hatte, eine Figur weniger. Damit steuerte er auch keinen Punkt zum Ergebnis hinzu. Einen Lichtblick gab es an Brett 6, wo Sigfried Kipper die Oberhand behielt. Er konnte die Gier seines Gegners nutzen, um ihm eine Falle zu stellen. Da Sigfrieds Gegner die Falle nicht roch, tappte er auch prompt hinein. Somit konnten wir nocheinmal verkürzen. Doch der Hoffnungsschimmer hielt nicht lange an, denn an Brett 5 agierte Cedrik Sanders etwas unglücklich, als er seine Truppen auf dem Königsflügel in Stellung brachte. Denn dabei sperrte er seinen Turm ein, so dass dieser nicht mehr am Spiel teilnahm (er hätte sich schon opfern müssen, gegen einen Bauern wohlgemerkt). Mit einem Turm weniger war dann auch schnell Schluss, als sein Gegner die Stellung am Dameflügel aufriss. Somit hatten unsere Geger schon 3,5 Punkte und wir gerade mal 1,5. Für einen Sieg mussten wir also die restlichen drei Partien gewinnen. Doch leider kam Andreas Kalkhoff nicht über ein Remis hinaus. Sein Gegner lenkte in ein Turmendspiel über, das wohl nur mit großmeisterlicher Unterstützung und krassen Fehlern des Gegners gewonnen werden konnte. Daher einigte man sich auf Remis. Nun lag es an Thomas Kalkhoff und Marcus Isdepski zumindest das Unentshieden zu retten. Marcus Isdepski gab sich alle Mühe, schlug schon früher ein Remisangebot seines Gegers aus. Denn zum damaligen Zeitpunkt konnte er einen Bauern gewinnen. Dafür musste er allerdings einen Freibauern auf der 6. Reihe zulassen. Aber bei dem Spielstand musste er das Risiko eingehen. Allerdings hat er die Stellung dann etwas überzogen, so dass er in Bedrängnis kam und schließlich deutlich schlechter stand. Ein erneutes Remisangebot seines Gegners nahm er nun an, nachdem er die Stellung von Thomas Kalkhoff begutachtet hatte. Demm dieser hatte in einem Turmendpsiel einen Bauern weniger. Ein zweiter ging in naher Zukunft verloren, da er nicht mehr deckbar war. Mit ein paar einfachen Drohungen und Abwartezügen brachte Thomas Gegner ihn immer weiter in die Defensive. Durch den Zugzwang ging dann letzendlich auch ein weiterer Bauer verloren und damit auch die Partie.

Damit mussten wir den Platz an der Sonne schon nach einem Spieltag wieder räumen, und finden uns auf Platz 6 wieder. Mal sehen, ob das dem neuen Spitzenreiter Katernberg 4 ebenfalls wiederfährt. Denn in Runde 5 müssen wir zum besagten Tabellenführer. Mal sehen, ob die Turbulenzen in der Gruppe weitergehen.

 
WDB 2 Tabellenführer
Montag, den 12. November 2018 um 12:38 Uhr

Am dritten Spieltag in der Verbandsbezirksliga mussten wir zum listigen Bauer.

Es sollte ein guter Start in die fünfte Session werden, denn schon vor Beginn des Kampfes informierte uns der Gegner über die Abwesenheit (wegen Krankheit) ihres Brett 5. Cedrik Sanders verbuchte also den ersten Punkt (nach der vorgeschriebenen Wartezeit) und machte sich dann auf zum Hopeditz erwachen *lol*.

Ein Remis erreichte Thomas Kalkhoff, der am dritten Brett antrat. Dabei kam er deutlich besser aus der Eröffnung. Der Mehrbauern, den er dabei erobern konnte, war aber für einen Gewinn zu wenig. Denn sein Gegner (Markus Maurer) tauschte alle Figuren bis auf die Dame ab, so dass im ein Dauerschach drohte. Daher einigte man sich auf Remis.

Ebenfalls Remis erlangte Adreas Kalkhoff an Brett zwei. Er kam mit den schwarzen Figuren etwas schlechter aus der Eröffnung und musste folgerichtig einen Bauern geben. Anschließend nutzte er seine Figuren nur noch zur Blockade des Freibauerns seines Gegners (Martin Schettki). Da Martin keinen Weg fand, die Blcokade zu brechen, eingte man sich auch hier auf Remis.

Nun war es an Christian Welz den zweiten Sieg eizufahren. Sein Gegner (Klaus Nacke) konnte sich eine kleine Festung aufbauen, und die Figurenaufstellung von Christian erschweren. Nach einem Generalabtausch hatte Christian einen Bauern, bei ungleichfabigen Läufern, mehr. Das fällige Remisangebot seines Gegners lehnte er nach etwas längerem überlegen ab, und versuchte den kleinen Vorteil zu einem Sieg umzusetzen. Dies gelang ihm auch, da der Läufer seines Gegners an den Freibauern gebunden war und sein König damit die verbleibenden zwei Bauern des Gegners abgrasen konnte.

Olaf Dippel bekam es mit Andreas Reich zu tun. Olaf geriet stark unter Druck, und musste einen offenen Königsflügel zulassen. Da sein Gegner aber den Bauernmarsch nicht in Gang setzen konnte, einigte man sich auf Remis.

Nun war es an Siegrfried Kipper, der gegen Detlef Krümmling antreten musste. Mit den schwarzen Steinen wählte Siegfried eine solide Verteidigung. Da sein Gegner nicht mit aller Macht zur Attacke blies, geriet die Stellung von Siegfried nicht wirklich in Gefahr. Daher einigte man sich auf Remis.

Damit hatten wir das Unentschieden schon sicher. Nun hierß es nur noch einen halben Punt aus den letzten beiden Partien zu holen, um den Mannschaftssieg zu erzielen.

Das wusste auch der Gegner (Thomas Klink) von Günter Thieme. Daher spielte er etwas riskanter. Allerdings verlor er im Mittelspiel einen Bauern, behielt aber einen Springer gegen einen Läufer zurück. Da sein König aber schneller bei den gegnerischen Bauern war, konnte er diese auch erobern, so dass sein Gegner aufgeben musste.

Nun war nur noch die Partie von Marcus Isdepski im Gang. Sein Gegner (Sergej Jurev) setzte voll auf Angriff am Königsflügel. In der äußerst Komplizierten Stellung verbrauchten beide Spieler enorm viel Zeit, so dass beide schon im 25. Zug in Zeitnot waren. Daher traute sich Marcus nicht einen Springer (vorübergehend) zu opfern, um den Angriff seines Gegner verpuffen zu lassen. Dadurch geriet er unter Druck. In Zeitnot sah er dann einen Bauerngewinn, so dass er zugriff. Als dann auch noch die Damen vom Brett verschwanden, sprang noch eein weiterer Bauer dabei heraus. Nach der Zeitnotphase versuchte sein Gegner dann noch, seine beiden Läfer gewinnbringend einzusetzen. Da er aber viel Zeit verlor geriet er erneut in Zeitnot und musste nach dem Abtausch eines Läufers seine Niederlage eingestehen.

Damit konnten wir 6.2 gewinnen! Dank der Niederlage von Schwarze Dame Osterfeld und dem Unentschieden von Katernberg 4 stehen wir an der Spietze (mit Katernberg 4) der Tabelle. Dabei haben noch 4 weitere Teams 4 Punkte auf ihrem Konto. Das verspricht eine spannende Saison zu werden.

 
Spaß-Turnier am Vereinsabend
Freitag, den 16. November 2018 um 10:14 Uhr

Der Vereinsabend wurde gestern kurzerhand unter das Motto "Spaßschach" gestellt. Es wurde von Sebastian Korste ein Turnier organisert, bei dem verschiedene Varianten zum Einsatz kamen. Da 12 Spieler sich den Spaß nicht entgehen lassen wollten, man aber leider keine 11 Varianten vorrätig hatte, enschloß man sich für ein siebenrundiges Turnier.


In der ersten Runde wurde "Zylinderschach" gespielt. Dabei dürfen die Figuren über die a/h-Linie hinausziehen um auf der anderen Seite weiter zu laufen. Manch einer hat die dabei entstehenden Tücken übersehen und sich mit der Dame (von c5) auf h2 Matt setzen lassen.

In der zweiten Runde war es dann verboten die Figuren rückwärts zu ziehen, es sei denn sie hatten die gegnerische Grundreihe erreicht. Dies führte zu einem sehr bedachten Einsatz der Figuren, und machte die Bauern zu einer guten Waffe. Denn schließlich kann man diese auch sonst nicht zurückziehen.

Die dritte Variante erlaubte ein "Veto" (nur eines in der Partie), wodurch der Gegner seinen Zug zurücknehmen und einen anderen ausführen mußte. Ein macher war versucht häufiger sein Veto einzulegen.

Runde vier wurde dann gänzlich auf die Figuren verzichtet, und der König war allein auf seine Bauern angewiesen. Kurioserweise gehörte das Remis hier nicht zu den häufigsten Resultaten.

Anschließend (Runde fünf) hieß es, mit dem König den Hügel (Zentrum) auf dem Brett zu erobern und seine Fahne dort zu hissen. Manch einer hat noch nie so viele Königszüge ausgeführt um die Partie zu gewinnen. Doch leider ging das nicht immer gut, so dass einige Könige schon vor erreichen des Hügels auf der Strecke blieben.

An die Regeln in Runde sechs kann sich der Autor leider nicht mehr erinner, da das Ergebnis der Partie für ihn leider negativ ausfiel.

In der letzten Runde wurde dann Fischer-Schach gespielt. Durch die chaotische Aufstellung der Figuren, mußte zunächst erst die Koordinierung selbiger vorgenommen werden. Eine direkte Attacke war hier schwierig.

Nun stand auch fest wer die begehrten Preise gewonnen hat. Das Glas saure Gurken bakm Gisela Kneisel, da sie leider mit 0 Punkten letzte wurde. Den ersten Platz teilten sich Michael Hillenbrand und Henning Medem mit jeweils fünf Punkten. Dahinter stritten sich gleich 4 Spieler um die Trophäe für den dritten Platz. Bei jeweils 4,5 Punkten landeten nämlich Marcel Ranz, Michale Beyer, Sebastian Korste und Marcus Isdepski. Olaf Dippel und Joshua Braun wurden mut 4 Punkten beide siebte. Nur drei Siege konnte Sigfried Kipper erzielen und landete damit auf dem neunten Platz. Tom-Lukas Kneisel konnte immerhin 2 Punkte ergattern und damit Platz zehn sichern. Und Davina Beyer fehlte wohl etwas Übung und erlangte nur einen Punkt, was aber zu viel war für die sauren Gurken.

 
Chancenlos
Samstag, den 06. Oktober 2018 um 09:05 Uhr

In der ersten Runde im Viererpokal mussten wir zum amtierenden NRW-Pokalsieger nach Katernberg fahren. Während Katernberg bei ihrer Aufstellung aus dem Vollen schöpfen konnte, war es für uns doch recht schwierig eine starke Mannschaft zusammen zu bekommen.

Am Spitzenbrett musste Michael Hillenbrand (2087) gegen Thomas Wessendorf (2204) antreten. Zwar konnte er mit den weißen Steinen agieren, geriet aber dennoch in eine gedrückte Stellung.
Als er dann auch noch die Qualität geben musste, wurde die Aufgabe nicht gerade leichter. Schließlich war es für seinen Gegner nur noch eine Frage der Technik, den Vorteil in einen Sieg umzusetzen. Und da Michael keine Lust mehr verspürte das Unvermeidliche hinaus zu zögern, gab er schließlich auf.

An Brett zwei sollte eigentlich Sebastian Korste (1922) die Angriffe von Volker Gassmann (2171) parieren. Leider ist Sebastian nicht angetreten, so dass wir diesen Punkt nicht für uns verbuchen konnten.

An Brett drei stand Marcus Isdepski (1840) vor der schwierigen Aufgabe die Angriffe von Marcus Bee (2143) abzuwehren. Leider geriet Marcus schnell in die Defensive. Während sein Gegner in aller Ruhe die Figuren für einen Angriff positionierte, versuchte Marcus seine Figuren zu koordinieren. Als er eine Möglichkeit sah (in Zeitnot), zum Gegenangriff auszuholen, nutzte sein Gegner dies, um die Stellung vollendens zu öffnen. Da die Figuren von Marcus zu unkoordiniert standen, sah er sich gezwungen die Partie aufzugeben.

Am vierten Brett spielte unser Neuzugang Uwe Mundil (2016) gegen Bruno Müller-Clostermann (2044). Uwe verlor im Mittelspiel einen Bauern und musste sich wieder herankämpfen. Dies gelang ihm auch, aber sein Gegner opferte im Endspiel seinen Springer gegen vorletzten Bauern von Uwe. Denn der letzte Bauer von Uwe war der h-Bauer, dessen Umwandlungsfeld (h8) schwarz ist. Da Uwe aber nur einen weißfeldrigen Läfer zurückbehielt, war an eine Umwandlung nicht mehr zu denken. Daher einigten sich die beiden auf Remis.

Damit hat Katernberg mit 3,5:0,5 gewonnen, und seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Für uns bleibt nur die Hoffnung, im nächsten Jahr einen leichteren Gegner in der ersten Runde zu bekommen.

 
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