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21 | 10 | 2018
Tapfer gekämpft und doch verloren
Freitag, den 12. September 2014 um 10:02 Uhr

Gestern kam es in der ersten Runde des Viererpokals zum Vergleich mit Katernberg (wie letztes Jahr).
Dabei gingen wir als klarer Außenseiter an den Start, da Katernberg an allen(!) Brettern
stärker besetzt war.

So spielte an Brett eins Carsten Kindermann gegen Bernd Rosen.
DWZ-Unterschied etwa 350 Punkte. Dies merke man auch schnell, da Carsten (mit den schwarzen Steinen)
sich nicht richtig entwickeln konnte und schon frühzeitig unter Druck geriet. Letzendlich standen
Carstens Figuren so unkoordiniert, dass sein Gegner einen Fehler ausnutzen konnte. So mußte Carsten
sich geschlagen geben. Am zweiten Brett kämpfte Marcus Isdepski (mit Weiß) gegen Volker Gassmann.
DWZ-Unterschied etwa 300 Punkte. In der Eröffnung wurden schon frühzeitig die Damen getauscht. Dies
war eher ein Vorteil für Schwarz, da seine Figuren besser entwickelt wurden. Aber Marcus fand
die richtige Verteidigung und erlangte nach einem Abtausch Ausgleich. Das daruaf folgende Remisangebot
seines Gegners nahm er an. Am "leichtesten" hatte es Bodo Fieblinger (mit Schwarz), der gegen Maximilian Heldt
an Brett vier spielte. DWZ-Unterschied "nur" 60 Punkte. Bodo konnte die Eröffnung nicht offensiv gestalten
und sah sich im Entwicklungsnachteil. Als sein Gegner mit seiner Dame einen "Ausflug" machte, sah Bodo seine
Chance gekommen und attackierte. Mit einer schönen Kombination konnte er das Gegnerische Zentrum sprengen,
die Stellung vereinfachen und seine Figuren in Position bringen. Nun machte sich das starke Läuferpaar
(gegen das Springerpaar) deutlich bemerkbar. In Zeitnotphase überzog sein Gegner ein wenig die Stellung
und bot Bodo die Möglichkeit Material zu gewinnen. Dieses nutzte er für den Sieg. Damit bot sich plötzlich
die Möglichkeit, dem Favoriten ein Bein zu stellen. Dafür wäre nur ein Sieg von Sigfried Kipper (mit Weiß)
gegen Patrick Imcke notwendig gewesen. DWZ-Unterschied etwa 400 Punkte. Eine Herkulesaufgabe. Sigfried
geriet schon früh unter Druck und mußte seine Figuren etwas "merkwürdig" aufbauen. Als er versuchte
die Stellung etwas zu vereinfachen, nutzte sein Gegner eine kleine Ungenauigkeit um einen Bauern zu gewinnen.
Diesen Bauern konnte sein Gegner bis ins Endspiel. Hier war der Springer von Siegfried letzendlich gegen den
gegnerischen Läufer chancenlos. Daher mußte Siegfried die Partie verloren geben. Dadurch ist Katernberg seiner
hohen Favoritenrolle gerecht geworden und verdient in die nächste Runde gezogen. Unsere Spieler aber werden
die Köpfe nicht hängen lassen, denn schon am kommenden Sonntag wartet die erste Aufgabe in der Verbandsklasse.