Home
21 | 10 | 2018
Abstiegskampf rückt näher
Montag, den 26. Januar 2015 um 10:57 Uhr

Der Mannschaftskampf unserer ersten Mannschaft stand unter keinem günstigen Stern. Denn leider musste Mannschaftsführer Peter Gümpges (Brett 2) wegen Krankheit kurzfristig passen. Dies machte die Aufgabe gegen die Gäste aus Herne-Sodingen deutlich schwerer. Zumal diese mit einem Schnitt von über 2100 DWZ-Punkten angetreten sind.

Als erster bekam das Andre Matzat (Brett 5) zu spüren. Er sah sich recht bald in die Defensive gedrängt.
Da er nicht die richtige Aufstellung für die verteidigenden Figuren fand, wurde der Druck zu groß und
er mußte die Partie aufgeben. Vor einer schweren Aufgabe stand auch Sebastian Korste (Brett 7). Zwar gelang
es Sebastian seinen Gegner unter Druck zu setzen, jedoch gelang es diesem sich durch konsequenten Figurentausch
von diesem Druck zu befreien. Das anschließende Endspiel stand dann unter keinem günstigen Stern, da hier
sein Gegner einen überragenden Springer gegen einen schlechten Läufer ins Feld führen konnte. Das kostete Sebastian
viel Zeit, so dass er gar nicht bemerkte, dass seine Uhr abgelaufen war und er damit auf Zeit verlor. Etwas
Hoffnung kam wieder auf, als Marcus Isdepski (Brett 8) in der Eröffnung einen Bauern gewann. Den hatte sein
Gegner für Initiative geopfert. da er den Bauern nicht zurückgeben wollte, mußte er sich auf Verteidigung
einstellen. Im weiteren ließ die Umklammerung dann etwas nach, so dass Marcus sich befreien konnte. Da sein
Gegner dann aber einen Turm gegen zwei Springer opferte mündete die Partie in einem Remis. Leider erhielt die
Aufbruchstimmung wieder einen Dämpfer, als Kai Klasmeier (Brett 3) seine Partie verloren geben mußte.
Als dann auch noch Ulf Dewenter (Brett 4) verlor, war der Mannschaftskampf schon früh entschieden.
Auch wenn Ulf versuchte mit seinem Turm gegen Springer und Läufer der Gegnerin zu agieren, so mußte er doch
einsehen, dass der Turm gegen zwei Figuren überfordert ist. Nun ging es für die Mannschaft darum
Schadensbegrenzung zu betreiben. Doch das hört sich leichter an, als es getan ist. Denn Egbert Loyen (Brett 1)
konnte zwar einen Bauern ergattern, mußte dafür aber seinen Springer passiv stellen. Er hoffte, das dadurch
auch der gegnerische Läufer aus dem Spiel genommen wurde. Doch sein Gegner fand einen Weg dies auszunutzen und
griff mit seinen Bauern und der Dame an. Dadurch wurde auch die Dame von Egbert in die Defensive gedrängt.
Dem Gegner gelang es dann am Damenflügel eine Bauernmehrheit zu erspielen und diese dann in einen Sieg
zu verwandeln. Alle Augen richteten sich dann auf die Partie von Michael Hillenbrand (Brett 2). Er konnte
zwar seinen Gegner dazu ermutigen, seine Königsstellung ein wenig zu öffnen, jedoch fanden seine Schwerfiguren
keinen Weg in die Lücke einzudringen. Als Michael auch seinen König zum Angriff führte, nutzte sein Gegner
die dadurch entsandenen Schwachstellen unverzüglich aus. Nachdem auch ein Versuch scheiterte Dauerschach zu geben,
mußte Michael die Partie verloren geben. Blieb nur noch die Partie von Patrick Friedrich (Brett 6). Hier
war die ganze Zeit ein auf und ab zu sehen. Zunächst gelang es Patrick im Zentrum die Kontrolle zu übernehmen.
Dies störte seinen Gegner überhaupt nicht, da er alles in einen Königsangriff steckte. Als Partick dann auch
noch ein einzügiges Matt seines Gegners übersah, dachten alle Kiebitze, dass die Partie nun beendet ist. Aber
auch sein Gegner übersah das Matt, so dass die Partie fortgesetzt wurde. Da Patrick mit einer Qualität
und zwei Bauern mehr da stand, sah alles nach einem Sieg aus. Doch leider lief Patrick in ein Abzugsschach,
was ihn die Dame kostete. Da er dafür nur zwei Leichtfiguren bekam, musste er wieder von Offensive auf Defensive
umschalten. Durch geschickten Abtauch und dem Gewinn einer Leichtfigur, stand sein Gegner letzendlich mit einer
Dame gegen Patricks Turm auf der Geinnerstrasse. Dies musste auch Patrick annerkennen und gab seine Partie verloren.
Durch die hohe Niederlage rutscht die erste Mannschaft auf den siebten Platz in der Tabelle ab. Da zeitgleich
Hamm den bisherigen Tabellenführer Bochum bezwungen hat, idt der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz auf einen
Punkt geschrumft. Da nun auch noch das schwerere Restprogramm zu bewältigen ist, befindet sich die erste Mannschaft
mitten im Abstiegskampf. Hoffen wir das es vom nächsten Spiel in Mülheim wieder positives zu berichten gibt.