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21 | 10 | 2018
Trotz Sieg kein Schritt weiter
Montag, den 30. Januar 2017 um 13:09 Uhr

Letzten Sonntag spielte unsere zweite Mannschaft beim Tabellenletzten in Recklinghausen. Als Vorletzter war ein Sieg pflicht, um den vorzeitigen Abstieg zu verhindern. Trotz nominell stärker besetzter Bretter tat sich die Mannschaft schwer. Den ersten Sieg gelang Olaf Dippel, auch wenn er keine Figur ziehen musste. Sein Gegner kam einfach nicht. An Brett 7 konnte Siegfried Kipper mit seinen zwei starken Läufern die Königsstellung unter Beschuss nehmen. Als sein Gegner auch noch gezwungen war ein Luftloch zu schaffen, drang seine Dame in die entstandene Lücke ein. Der Gegner konnte nur noch aufgeben. An Brett 4 geriet Marcus Isdepski mit der russischen Verteidigung unter Druck. Er konnte seine Figuren nicht richtig entwickeln und musste auch noch einen Raumvorteil seines Gegners zulassen. Da dieser aber kein Risiko eingehen wollte, einigte man sich auf Remis. Das gleiche Ergebnis erzielte auch Christian Welz an Brett 8. Er konnte zwar in ein Läufer gegen Springer-Endspiel einlenken, Allerdings waren beide Figuren an die gegnerischen Freibauern gebunden. Da Christians König auch keine Hilfe geben konnte, einigte man sich auf Remis. Angriffslustig wie immer, spielte Hartmut Klasmeier an Brett 2. Sein Gegner versuchte durch Tausch etwas Druck aus der Stellung zu nehmen, das bescherte ihn aber einen blanken König. Diesen trieb Hartmut auf seine eigenen Königsstellung zu, wo er schließlich den beiden Türmen ins Mattnetz lief. Damit fehlte uns nur noch ein halber Punkt zum Gewinn. Diesen steuerte Thomas Kalkhoff an Brett 3 bei, der zwar überlegen spielte, sich aber letzendlich nur in ein Dauerschach retten konnte. Dabei hatte er einmal die Gelegenheit, einen ungedeckten Springer des Gengers zu schlagen. Er zog aber zu schnell und ließ die Gelegenheit verstreichen. An Brett 1 geriet Carsten Kindermann stark unter Druck. Er musste die Offensive seinem Gegner überlassen, der mit einem Springermanöver über drei/vier Züge in Carstens Stellung eindrang um einen Qaulitätsgewinn zu erzwingen. Da auch noch Carstens weißfeldriger eingesperrt war, gab es keine Veranlassung mehr weiterzuspielen und die Partie war verloren. Andreas Kalkhoff an Brett 5 vermied es in ein Endpsiel mit ungleichfarbigen Läufern einzulenken und behielt daher die Damen auf dem Brett. Er konnte zwar ungehindert mit seinem Läfer in der gegnerischen Königsstellung agieren, allerdings konnte die Dame keine großartige Unterstützung leisten. Daher einigte man sich auf Remis. Damit war die Mannschaft mit 5:3 siegreich und hat ihre Pflichtaufgabe gemeistert. Allerdings hat sich die Lage in der Tabelle nicht verbessert. Denn durch den Sieg von Horst-Emscher gegen Höntrop ist der Abstand zum rettenden Ufer bei vier Punkten geblieben.
Bei noch drei Spielen eine Herkulesaufgabe.