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10 | 12 | 2018
Abstieg perfekt?
Montag, den 20. Februar 2017 um 12:58 Uhr

Der Mannschaftskampf der zweiten stand von Beginn an unter keinem guten Stern. Denn bereits drei Stunden vor dem Kampf musste Andreas Kalkhoff krankheitsbedingt absagen. Da auf die Schnelle auch kein Ersatz mehr gefunden wurde, konnten wir nur mit sieben Spielern antreten. Gegen die starken Gäste aus Oberhausen, die noch im Aufstiegsrennen vertreten sind, bedeutete dies eine schier unlösbare Aufgabe zu werden. Doch noch bevor die halbe Stunde für den kampflosen Punkt für die Gäste verstrichen war, konnte Olaf Dippel an Brett 6 seinen Gegner auf der Grundlinie Matt setzen. Damit hatten wir recht schnell den Ausgleich geschaft und neue Hoffnung geschöpft. Leider entwickelte sich die Partie von Ersatzmann Joschua Braun an Brett 8 nicht gut. Der Gegner konnte mit Schwarz lang rochieren und einen Isolanie im Zentrum belagern. Joschua versuchte durch Tausch den Druck zu vermindern, zog damit aber auch seine Figuren von der Verteidigung des Königs ab. Nachdem dann auch noch die gegnerische Dame in die Königsstellung eindrang, ließ sich die Niederlage nicht mehr abwenden. Der Gegner von Marcus Isdepski an Brett 4 spielte zu Beginn sehr schnell und versuchte das Spiel zu vereinfachen. Da Marcus keinen Weg fand, einen Vorteil zu erlangen und der Gegner keinen Fehler in der Vertidigung machte, einigte man sich auf Remis. Auch der zweite Ersatzmann Peter Swosdyk geriet unter Druck. Doch er fand immer einen guten Verteidigungszug und konnte selber etwas auf Angriff spielen. Ein Remisangebot lehnte er zunächst ab, konnte aber letzendlich auch keinen Gewinnweg finden. Daher willigte er nach dem Abtausch der Damen in ein Remis ein. Carsten Kindermann an Brett 1 war hochmotiviert. Schließlich hatte er die letzten beiden Spiele verloren und wollte daher seine Negativserie beenden. Die Partie verlief zunächst relativ ausgeglichen, wobei Carsten zwei ofenen Lienien besetzen konnte. Als sein Gegner allerdings die Dame und einen Turm auf Carstens Grundreihe bringen konnte, nahm das Schicksal seinen Lauf. Carsten musste mit dem König ins Zentrum flüchten und geriet dort in einen "Hinterhalt". Damit ging Carsten erneut ohne etwas zählbarem aus der Partie. Durch die Niederlage waren wir gezwungen an den verbleibenden Brettern zu gewinnen, um zumindest einen Punkt zu retten. Dirk Strauss stand auch überlegen an Brett 2. Er konnte eine offene Königsstellung seines Gegner provozieren und die Gegnerischen Figuren einschränken. Allerdings konnte er nicht alle Figuren für einen Königsangriff nutzen, so dass sein Gegner den Druck permanent verringern konnte. Schließlich konnte sein Gegner den "Ausgleich" erreichen und man einigte sich auf ein Remis. Hartmut Klasmeier an Brett 3 versuchte alles, um einen Sieg einzufahren, jedoch hatte der Gegner auch zwei gefährliche Freibauern und zwei starke Läufer. Daher einigte man sich auf Remis. Die Analyse hat dann gezeigt, das Hartmut mit einer "einfachen" Kreuzfesselung hätte gewinnen können. Durch die Niederlage verbleiben wir auf dem vorletzten Platz. Leider haben die direkten Konkurenten im Abstiegskampf gepunktet, so dass wir nicht nur die letzten beiden Kämpfe gewinnen müssen, wir müssen auch noch 5,5 Brettpunkte aufholen und auf "Schützenhilfe" hoffen. Es muss also einiges zusammenkommen, damit ein Abstieg verhindert werden kann.