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19 | 01 | 2019
Saisonauftakt von WDB 2 geglückt
Montag, den 01. Oktober 2018 um 11:07 Uhr

Nach dem verpassten Aufstieg in die Verbandsklasse (nach drei Stichkämpfen) in der letzten Saison, stand am Sonntag der Auftakt in der neu geschaffenen Verbandsbezirksliga statt. Dafür reisten wir zu Unser Fritz 2 nach Herne. Nominell waren wir zwar stärker besetzt, es entwickelte sich aber ein spannender Kampf, auch wenn das Ergebnis von 6,5:1,5 eine andere Sprache spricht. Aber der Reihe nach.

Als erster verlor Christian Welz (Brett 6) seine Partie. Er hatte in etwas besserer Stellung eine Kombination seines Gegners übersehen, der ihn eine Figur kostete. Da er auch keinen gleichwertigen Ersatz bekam, gab er die Partie auf.

Für den Ausgleich sorgte dann unser Ersatzman Peter Swosdyk (Brett 8), der gegen einen Jugendlichen (immer unberechenbar) antreten musste. Allerdings konnte Peter sich aus seiner sehr gedrückten Stellung dank einer offenen Linie befreien. Da sein Gegner den Turm am Königsflügel nicht aktivieren konnte, nutzte Peter die Freiheiten seines Turms zum entscheidenden Materialgewinn. Somit war der Ausgleich geschafft.

Äußerst souverän hat Günter Thieme (Brett 7) seine Partie vorgetragen. Er konnte seinen Gegner an der Entwicklung seines schwarzfeldrigen Läufers hindern, und auch eine Qualität gewinnen. Mit seinen Schwerfiguren nutzte er anschließend die offenen Linien, so dass sein Gegner einen Zug vor dem Matt aufgab.

Eine wahre Abwehrschlacht lieferte Olaf Dippel (Brett 4). Sein Gegner zwang ihn anfangs seine Figuren unkoordiniert aufzustellen und richtetet gleichzeitig seine eigenen Figuren auf Olafs König aus. Olaf hatte Mühe, sich der Angriffe zu erwehren, konnte aber verhindern, das der Gegber die Linien für die schweren Figuren öffnen konnte. Damit konnte er die Stellung in der Waage halten. Man einigte sich schließlich auf ein Remis.

Den nächsten Punkt lieferte Cedrik Sanders (Brett 5) bei. Er gewann im Mittelspiel irgendwie die Qualität. Konnte diesen Vorsprung dann noch ausbauen (ganzer Turm mehr). Und nach dem Cedrik dann seinen König vor einem Dauerschach in Sicherheit bringen konnte, gab sein Gegner auf.

Den Sieg perfekt machte dann Marcus Isdepski (Brett 1). Auch wenn er besser aus der Eröffnung kam und das Zentrum kontrollierte, so fand sein Gegner noch die Angriffspunkte in seiner Stellung. Aber als sein Gegner eine Fesselung aufbaute (ungedeckter Läufer greift indirekt die Dame an), da zog Marcus den gefesselten Bauer und griff damit wiederum die Dame seines Gegners an. Der nun folgende (erzwungene) Schlagabtausch brachte Marcus eine Qualität mehr ein, da sein Bauer sich bis zu einer Turmgabel durchfraß. Sein Gegner stemmte sich noch einmal gegen die drohende Niederlage, musste dann aber nach der Rückgabe der Qualität und anschließendem Abtausch aller verbleibender Figuren mit zwei Minusbauern in ein Bauernendspiel einlenken. Daher gab der Gegner von Marcus auf.

Den nächsten Punkt steuerte Thomas Kalkhoff (Brett 3) bei. Er profitierte dabei aber von einem kapitalen Schnitzer seines Gegenüber. Obwohl in klarer Verluststellung, versuchte Thomas seinen Gegner in ein Dauerschach zu treiben. Sein Gegner wiederum versuchte, eine der beiden verbleibenden Schwerfiguren (Turm und Dame) zu tauschen. Dabei stellte er den Turm aber leider auf ein Feld, von dem aus Thomas sowohl Schach geben als auch den Turm erneut angreifen konnte. Damit hat er den Turm gewonnen und sein Gegner gab die Partie auf.

Als letzter verwandelte Andreas Kalkhoff (Brett 2) seine Chance zu einem vollen Punkt. Andreas besaß zwar die offene e-Linie, konnte aber seinen Turm nicht von e7 wegbewegen, da dieser an der Verteidigung des Punktes g7 gebunden war (es drohte Matt). Dies wollte sein Gegner nutzen, um über die offene f-Linie einzudringen. Als sein Gegner sich entschloss mit den Königsbauern den Angriff zu unterstützen, übersah er den Konter, der in zwei Zügen zum Matt führte. Nach der Ausführung des ersten Zuges gab der Gegner von Andreas dann auch direkt auf.

Trotz des klaren Resultats haben wir einen spannenden Mannschaftskampf erlebt, der in der Höhe doch sehr glücklich ist. Aber das Glück ist mit den Tüchtigen. Wollen wir hoffen, dass wir beim nächsten Mannschaftskampf (gegen Schwarze Dame Osterfeld) ebenfalls so tüchtig sind.

 
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