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21 | 10 | 2018
Punkt verschenkt?
Montag, den 20. Oktober 2014 um 10:52 Uhr

Die zweite Mannschaft musste bei der starken Zweitvertretung von Castrop-Rauxel antreten. Alles fing gut an, denn Andreas Kalkhoff (Brett 5) konnte sehr schnell einen Sieg einfahren, da sein Gegner beim Verlust des zweiten Bauerns offensichtlich keine Lust mehr hatte weiter zu spielen.

Leider hielt die Freude über die Führung nicht lange an, denn Werner Euting (Brett 7) verlor seine Partie dann doch recht deutlich. Als Ersatzmann hatten wir heute mit Dirk Hünemeyer einen sehr starken Spieler. Dies stellte er auch in der Partie unter Beweis. Mit einem schönen Turmzug brachte er die gegnerischen Angriffsbemühungen zum erliegen. Den daraus resultierenden Materialgewinn nutzte er zum Gewinn der Partie. Thomas Kalkhoff (Brett 3) schob eine Bauernwalze auf die gegnerische Königsstellung. Die daraus entstehende offene G-Linie nutzte er für seine Schwerfiguren. Sein Gegner fand gegen diesen geballten Angriff keine Verteidigungsmöglichkeit mehr, so dass er aufgeben musste. Zwar hatte Carsten Kindermann (Brett 1) eine sehr starke Eröffnung gefunden, die seinen Gegner nicht zur Entwicklung kommen ließ. Jedoch fand er eine Ungenauigkeit die seinem Gegner die Oberhand gab. Diese nutzte dieser gnadenlos aus, und trug somit auch den Sieg davon. Kämpfen musste Siegfried Kipper (Brett 6) gegen seinen deutlich stärkeren Gegner. Nach einer Abwehrschlacht konnte sich Siegfried in ein Springer gegen Läufer Enspiel (bei jeweils einem Bauern) retten. Da sein König das Umwandlungsfeld des gegnerischen Bauern kontrollierte, endete die Partie remis. Marcus Isdepski (Brett 4) konnte sich in der Eröffnung ausreichend Platz verschaffen, so dass die Partie ausgeglichen schien. Da er die Angriffsbemühungen seines Gegners immer zu parieren wußte, einigte man sich am Ende auf remis. Nun hing alles an Hartmut Klasmeier (Brett 2), ob wir vielleicht noch mit zwei Mannschaftspunkten nach Hause fahren würden. Doch leider sah es bei Hartmut gar nicht gut aus, da sich sein Gegner eine Qualität mehr erspielt hatte. Bei den vielen offenen Linien konnte sein Gegner die Qualität dann gewinnbringend einsetzen, so dass der Mannschaftskampf mit 4:4 endete.