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19 | 08 | 2018
Punkt im Abstiegskampf gesichert
Montag, den 05. Januar 2015 um 11:51 Uhr

In einem vorgezogenen Spiel traf unsere zweite Mannschaft am Sonntag auf die dritte Mannschaft von Oberhausen. Da Oberhausen im Abstiegskampf verwickelt ist, ging es für die zweite Mannschaft darum eine Niederlage zu vermeiden und den Vorsprung von 3 Punkten nicht zu verringern.

Der Mannschaftskampf fing ganz erfolgreich an, denn Carsten Kindermann (Brett 1) konnte mit den schwarzen Steinen die Angriffe seines Gegners abwehren und eine ausgeglichene Stellung erreichen. Da Carsten anschließend keinen Weg fand, seine Position deutlich zu verbessern, einigte man sich auf ein Remis. Ebenfalls Remis erreichte Clemens Pötter (Brett 7) gegen seinen schwächeren Gegner. Clemns konnte zwar die Initiative erlangen, fand aber keinen Weg die kompakte Verteidigung seines Gegners zu durchbrechen. Die Führung wurde dann von Marcus Isdepski (Brett 4) erspielt. Der Gegner opferte in der Eröffnung einen Bauern um Initiative zu erlangen. Aber durch konsequentes Gegenspiel konnte Marcus seinen Gegner davon abhalten seine Stellung kontinuirlich zu verbessern. Mit einem öfnnenden Zug gelang es ihm dann wichtige Figuren seines Gegners zu tauschen und damit das Gegenspiel zu unterbinden. Mit materiellem Minus wollte sein Gegner das anstehenden Endspiel (in höchster Zeitnot) nicht angehen. Daher gab er die Partie verloren. Doch leider hielt die Führung nicht lange an, denn Hartmut Klasmeier (Brett 2) wählte leider die falsche Eröffnung, so dass sein Gegner trotz schwarzer Steine die Initiative erlang. Der Königsangriff von Hartmut wurde von seinem Gegner geschickt abgewehrt. Da Hartmut dedurch den Damenflügel vernachlässigt hat, geriet er hier unter Druck. Diesem Druck war er nach Abtausch der Schwerfiguren hilflos ausgesetzt, so dass er die Partie verloren geben musste. Einen schwarzen Tag erwischten die Kalkhoff Brüder. Thomas (Brett 3) verlor in der wilden Eröffnung bereits zwei Bauern. Sein stärkerer Gegner nutzte die Bauernmehrheit im Endpsiel gnadenlos aus und sicherte sich den Sieg. Andreas Kalkhoff (Brett 5) geriet gegen seinen stärkeren Gegner stark unter Druck, so dass er seine Figuren nicht richtig entwickeln konnte. Als er dann auch noch einen Freibauern für seinen Gegner zulassen musste, geriet er noch mehr unter Druck. Letzendlich konnte er dem Druck seines Gegners nicht mehr standhalten und gab die Partie verloren. Damit war ein Sieg der zweiten nicht mehr möglich. Nun hiess es noch einen Punkt zu retten. Dafür mussten sowohl Siegfried Kipper (Brett 6) als auch Dirk Hünemeyer (Brett 8) auf Sieg spielen. Die leichtere Aufgabe fiel vermutlich Dirk zu, da er gegen einen deutlich schwächerer Gegner spielte. Mit den weißen Steinen gelange es Dirk auch seinen Gegner mit Raumgewinn deutlich an der Entwicklung zu stören. Der Raumvorteil konnte er dann auch in materiellen Vorteil verwandeln (in Form von zwei Bauern), und somit in ein günstigeres Endspiel einlenken. durch die große Bewegungsfreiheit seiner Schwerfiguren war es für Dirk ein leichtes das Endpsiel erfolgreich zu gestalten und seinen Gegner Matt zusetzen. Nun hing alles an der Partie von Siegfried Kipper. Er konnte sich mit den weißen Steinen einen Freibauern erkämpfen und diesen halten. Den Freibauer seines Gegners konnte Siegfried erobern, mußte dafür aber einen Bauern am Königsflügel hergeben. Als dann sein deutlich stärkerer Gegner in ein reines Turmendspiel überging, machte sich Siegfrieds König auf die Reise seinen Freibauern zu unterstützen. Mit dem König als Angriffsfigur hatte sein Gegner keine Chance mehr den Freibauern aufzuhalten, ausser durch ein Trumopfer. Daher musste er sich auch geschlagen geben. Damit endete der Mannschaftskampf 4:4 und es gelang der zweiten Mannschaft den Abstand von drei Punkten auf Oberhausen zu halten.